Nach fast einem Monat ohne, haben wir nun in Thailand endlich ein Café mit freiem WLAN gefunden. Deshalb hier also endlich das Update von unserer Indienreise:
Das Taj Mahal und so
Es hieß sehr früh aufstehen und durch die noch düstere Main Bazaar zum Bahnhof laufen. Hunde waren schon wach. Auch ein Kind machte auf sich aufmerksam. Die Rikschafahrer schliefen noch alle auf den Sitzen ihrer Rikscha.
Am Bahnhof angekommen, fanden wir sehr schnell den Bahnsteig, an dem unser Zug ankommen sollte. In Indiens Bahnhöfen muss man bei der Anzeigetafel nach der jeweiligen Zugnummer suchen, um zu sehen, wann und wo ein bestimmter Zug abfährt.
Eine Übersicht über die verschiedenen Klassen in den Zügen gibt es hier: Train travel in India.
Wir hatten die bessere zweite Klasse gebucht. Das heißt mit Klimaanlage und Frühstück. Während der zweieinhalbstündigen Zugfahrt wurde sogar zweimal etwas am Platz serviert. Erst gab es eine Flasche Wasser, dann einen Tee mit Gebäck. Später gab es dann nochmal ein richtiges Essen, was aus einem scharfen Gebäck bestand.
In Agra angekommen, lieferten sich die Rikschafahrer am Bahnhof einen regelrechten Kampf um die potentiellen Fahrgäste. Ohne Rücksicht auf Verluste stürzten sie sich auf die Fahrgäste, die den Bahnhof verlassen wollten. Sie wurden dabei von Polizisten mit langen Stöcken in Schach gehalten. Wir hatten zum Glück einen Pickup-Service vom Hotel gebucht und wurden wieder abgeholt. “Welcome to India!“ sagte der Fahrer und überreichte uns gelbe Blumengirlanden. (Die gelben Flecken vom Blütenstaub sind nie wieder aus der Kleidung rausgegangen…)
Das Hotel war bis auf den Ausblick auf das Taj Mahal vom Dach, auf dem sich das Restaurant befand, nicht weiter erwähnenswert.
In den nächsten Tagen besichtigen wir das Taj Mahal, das Agra Fort und die nahe gelegene Ruinenstadt Fatehpur Sikri.
Überall war es sehr, sehr voll. Um das Taj Mahal zu besichtigen, erhielt man am Eingang das so genannte Taj-Mahal-Besichtigungskit, bestehend aus einer Flasche Wasser und roten Überziehschuhen zusammen in einer bedruckten Tüte überreicht.
Schade, dass am Taj Mahal das Wasserbecken nicht mit Wasser aufgefüllt war, so dass wir leider die berühmte Ansicht, wie sich das Taj Mahal im Wasser spiegelt, nicht sehen konnten. Am Taj Mahal schlängelte sich die Warteschlange in der prallen Sonne in mehreren Windungen, bis man endlich ins Mausoleum mit den Grabmälern hinein konnte. Der Tag endete für mich, trotz Sonnenhut mit einem Sonnenstich. Das stundenlange Anstehen in der prallen Sonne war dann wohl doch zu viel.
Während unseres Aufenthalts in Agra wechselten wir einmal das Hotel. Diesmal ohne Blick auf das Taj Mahl, dafür konnte man in einem schönen, ruhigen und gepflegten Garten sitzen.
- Leider nur ein Bild ohne die berühmte Spiegelung, da das Wasserbecken leer war.
- Mal wieder eine von zahlreichen Fotosessions.
- Touching the Taj Mahal.
- Warteschlange vor dem Mausoleum.
- Fesches Schuhwerk, diese Überziehschuhe.








