Von Trat ging die Reise per Minibus zur Grenze. Von dort mit dem Bus durch das Kardamomgebirge nach Sihanoukville, dem Badeort in Kambodscha. Was in den Reiseführern nach tollem Strand und Erholung klingt, entpuppt sich in der Realität als Partyparadies für junge Touristen. Jede Bar versucht sich am Abend mit der besten Party zu überbieten. Am Strand, den wir an einem Tag genau für zwei Stunden besucht haben, reiht sich eine Liege neben die andere und es bleibt keine Minute ruhig. Ständig kommt jemand vorbei: kleine Kinder, die Armbänder verkaufen, Frauen, die Massage, Pediküre, Maniküre anbieten, Früchte verkaufen oder Tintenfischspieße direkt frisch grillen. Abends jedoch war es richtig gemütlich, die Liegen wurden weggeräumt und gegen bequeme Korbstühle ausgetauscht und die Restaurants servierten leckeres Seafood-BBQ.
Tagsüber konnte ich (Eva) die Zeit zum Arbeiten nutzen, während Marina einen Khmer-Kochkurs besuchte. Am Nachmittag kam sie zurück und brachte leckeres Essen mit.
Einen Abend waren wir im Kino und sahen The Social Network. Es war kein Kino, so wie wir es kennen sondern hatte gemütliche Sofas mit Kissen und Decken.
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