Monatsarchiv: Januar 2011

Sihanoukville und ein Khmer-Kochkurs in Kambodscha

Von Trat ging die Reise per Minibus zur Grenze. Von dort mit dem Bus durch das Kardamomgebirge nach Sihanoukville, dem Badeort in Kambodscha. Was in den Reiseführern nach tollem Strand und Erholung klingt, entpuppt sich in der Realität als Partyparadies für junge Touristen. Jede Bar versucht sich am Abend mit der besten Party zu überbieten. Am Strand, den wir an einem Tag genau für zwei Stunden besucht haben, reiht sich eine Liege neben die andere und es bleibt keine Minute ruhig. Ständig kommt jemand vorbei: kleine Kinder, die Armbänder verkaufen, Frauen, die Massage, Pediküre, Maniküre anbieten, Früchte verkaufen oder Tintenfischspieße direkt frisch grillen. Abends jedoch war es richtig gemütlich, die Liegen wurden weggeräumt und gegen bequeme Korbstühle ausgetauscht und die Restaurants servierten leckeres Seafood-BBQ.
Tagsüber konnte ich (Eva) die Zeit zum Arbeiten nutzen, während Marina einen Khmer-Kochkurs besuchte. Am Nachmittag kam sie zurück und brachte leckeres Essen mit.
Einen Abend waren wir im Kino und sahen The Social Network. Es war kein Kino, so wie wir es kennen sondern hatte gemütliche Sofas mit Kissen und Decken.

Der Strand in Sihanoukville.

Sticky Reis mit Kokosnuss und Mango.

Lok Lak.

Fresh Springrolls.

Kino mal anders.

Thailand

Bangkok

In Bangkok ankommen, ist ein bisschen so, wie nach Hause kommen. So vertraut ist dort alles, zumindest in der Umgebung der Khao San Road. Lustig, noch am selben Abend der Ankunft, gleich mal bekannte Gesichter aus München zu treffen!
Nun sollte es endlich ans Meer gehen! Mit Goa hatte es ja nicht geklappt. Die am nächsten an Bangkok gelegene Insel ist die Insel Koh Samet und dorthin fuhren wir.

Koh Samet

Die bei westlichen und thailändischen Touristen gleichermaßen beliebte Insel hat uns mit ihrem feinen, weißen Sandstrand für die vorangegangenen anstrengenden Wochen wirklich entschädigt.

feiner, weißer Sand auf Koh Samet.

Koh Chang

Nach fünf Tagen verließen wir die Insel per Speedboot und reisten weiter nach Koh Chang.
Wir ließen uns am Kae Bae Beach nieder und ergatterten ein ziemlich gutes Zimmer inkl. Warmwasser, TV, Roomservice und Frühstück für einen günstigen Preis. Nur der Strand war leider nicht so schön, d.h. sehr schmal und auch nicht so aufregend schön wie auf Koh Samet.
Deshalb verbrachten wir die meiste Zeit im Café um zu arbeiten oder die überfälligen Blogeinträge über Indien zu schreiben. Da die Insel sehr touristisch erschlossen ist, und Marina immer noch nicht ihre heißersehnte Bambushütte direkt am Strand gefunden hatte, entschieden wir uns auf die nahe gelegene und weniger erschlossene Insel Koh Mak zu fahren.

Koh Chang.

Koh Mak

Dort war es dann endlich so weit, wir fanden eine Hütte direkt am Strand und Marinas ewige Suche hatte ein Ende! Die Palmen hingen horizontal zum Wasser und es herrschte absolute Ruhe. Außer am Abend in der Matratze unseres Nachbarn. Dort lebte nämlich eine Maus, die in der Nacht ihr Unwesen trieb und am Finger des Nachbarn herumknabberte während dieser schlief. Zum Glück hatten wir uns intuitiv nicht für diesen Bungalow entschieden.
Die Vormittage verbrachten wir an unserem „Privatstrand“ mit lesen und schwimmen. Am Nachmittag bewölkte es sich meistens und wir fuhren mit den gemieteten Mountainbikes um die winzige Insel. Die Steigungen und die dazugehörige Hitze ließen uns am Abend sehr früh und gut einschlafen. Mehr konnte man aber am Abend sowieso nicht machen. Straßenbeleuchtungen gab es nicht und zum nächsten Restaurant oder Bar war es ein weiter Fußmarsch.

Drei Schritte bis zum Meer.

Koh Mak.

Mountainbiking.

Sonnenuntergang auf Koh Mak.

Trat

Nach drei Tagen Ruhe ging es wieder zurück aufs Festland und weiter nach Trat. Ausgangspunkt um nach Sihanoukville in Kambodscha zu kommen. Eigentlich nur als Zwischenstopp geplant, blieben wir dort zwei Nächte und einen ganzen Tag und genossen das Essen auf dem Markt. Absolutes kulinarisches Highlight war das Sushi (hätte es wahlweise auch mit Gummibärchen gegeben) und die Fried Ice Cream!

Sushi in Variationen, wie wir sie noch nie zuvor gesehen hatten.

Außen frittiert und heiß - innen kalte Eiscreme. Fried Ice Cream.

Singapur

Hier ein kurzer Überblick über die zwei kurzen Tage, die wir nach unserer Abreise aus Indien in Singapur verbrachten.
Einen größeren Unterschied zu Mumbai kann man sich kaum vorstellen: Saubere Straßen, man wird von niemandem angerempelt und es wird nicht auf den Boden gespuckt (dies hat, wie vieles andere auch in Singapur, eine hohe Geldstrafe zur Folge).
Unser Hotel suchten wir uns ganz bewusst in Chinatown. Dort schlemmten wir im Hawkercenter und entdeckten das Eis Kacang, das seitdem ganz oben auf der Beliebtheitsskala der besten Nachspeisen rankt.
Eine weitere kulinarische Entdeckung war das Eissandwich. Ein quadratisches Stück Eis im gefärbten Toastbrot. Marina entschied sich für Stracciatella-Eis in grünem Toastbrot.
Nur das Wetter war nicht so toll. Es regnete fast die ganze Zeit, in der wir dort waren. Wie gut für uns, dass wir dem Regen alle paar Meter in einer Shopping-Mall entfliehen konnten.

Die Orchard Road.

Clarke Quay.

Chinatown

Schlemmermeile in Chinatown.

Eis Kacang!

Das Eissandwich.

Der Eissandwichstand.

Marina und der Merlion.